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20/09/2011

Rencontre au Petit Stella : Raymond Ceuppens, un voyage

Raymond Ceuppens défie les approches simplistes ne serait-ce que par la
diversité de ses talents, sa créativité bouillonnante et son nomadisme.Figure
quelque peu atypique de lettres belges, il reçut le Prix Rossel pour "L'été
pourri"; il fut également peintre et sculpteur.

Le 20 septembre 2011 à 20h Antoine Tshitungu donnera au Petit Stella (sise Place Saint Pierre à Etterbeek) une causeraie littéraire sous le titre: "La pauvreté comme muse. U voyage dans l'oeuvre de Raymond Ceuppens".




 

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12:15 Publié dans Belgique | Lien permanent | Commentaires (0)

05/07/2010

Culpabilité sans honte

Le 30 juin dernier la chaîne de télévision allemande ZDF a diffusé un documentaire centré autour d'Antoine Tshitungu Kongolo, écrivain et membre du Collectif Mémoires coloniales, dans ses efforts pour promouvoir une lecture critique du passé colonial à travers  notamment les monuments et vestiges dont la Belgique est jonchée.
Plusieurs sites ont été filmés par le réalisateur Piet Eekman et son équipe qui ont eu à coeur de mettre à contribution le savoir ainsi que la vision d'un écrivain congolais revisitant à l'aune de ses expériences et de ses recherches quelques épisodes du passé qui font toujours mal. Le titre Culpabilité sans honte en dit long. Ce documentaire tourné en juin 2010 est à découvrir sur le site de ZDF (voir le lien).
 
auslandsjournal
Schuld ohne Sühne
Belgiens verdrängte Kolonialvergangenheit
http://auslandsjournal.zdf.de/ZDFde/inhalt/20/0,1872,8085...


"Die Kongolesen mussten für solche Monumente hier in Belgien bluten und
leiden. Daher nennt man dieses Tor auch "das Tor der abgehackten Hände""
erklärt Antoine Tshitungu-Kongolo. Er steht im Parc du Cinquantenaire im
Herzen der europäischen Hauptstadt und zeigt auf den gigantischen
Triumphbogen, den König Leopold II. einst zum 50. Jahrestag der
Unabhängigkeit Belgiens errichten ließ.


Auspeitschen, Hängen, Hände abhacken - das alles gehörte zu den grausamen
Bestrafungen, die Belgiens König anordnete, wenn die Arbeiter in seiner
Kolonie nicht die verlangte Menge Kautschuk ernteten.

Ein ganzes Land als Arbeitslager

Antoine Tshitungu ist Geschichtswissenschaftler, Autor und Aktivist. In den
20 Jahren, die der gebürtige Kongolese nun schon in Belgien wohnt, erlebte
er immer wieder, dass die grausame Kolonialgeschichte totgeschwiegen wird.
Tshitungu Kongolo hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die Belgier über
die Verbrechen der Vergangenheit aufzuklären - zum Beispiel bei seinen
Stadtführungen durch Brüssel. Interessierte lernen hier die Zusammenhänge
zwischen den prächtigen Fassaden und den kolonialen Verbrechen, die unter
der Herrschaft Leopolds im Kongo begangen wurden, um den Reichtum Belgiens
und die Pracht seiner Hauptstadt zu ermöglichen.

Wie viele Millionen Menschen unter König Leopold II. zwischen 1885 und 1905
der kolonialen Ausbeutung zum Opfer fielen, weiß niemand genau. Es wird
geschätzt, dass nicht einmal die Hälfte der Bevölkerung überlebte . Die
genauen Zahlen sind unbekannt, da der Monarch alles dafür tat, die
Gräueltaten seines Regimes zu vertuschen, um als als Philanthrop in die
Geschichte einzugehen, der den Menschen im Kongo die Errungenschaften der
europäischen Kultur brachte. Doch in Wahrheit errichtete er ein
menschenverachtendes System mit dem Ziel, seiner Kolonie soviel
Bodenschätze wie möglich abzutrotzen.

Die Sieger schreiben Geschichte

Am 30. Juni 2010 feiert die Demokratische Republik Kongo 50 Jahre
Unabhängigkeit. Doch in Belgien fehlt es vielerorts an historischem
Bewußtsein. So widmet das afrikanische Museum in Brüssel dem Jubiläum
beispielsweise eine Sonderausstellung. Neben nostalgischen kolonialen
Fotografien werden ausgestopfte Tiger, Elefanten, Masken und Speere gezeigt
- ein romantisches Bild der einstigen Kolonie. Die Zeugnisse der
unmenschlichen Kolonialgeschichte fehlen. "Diese Ausstellung ist
unvollständig", kritisiert Antoine Tshitungu.

Auf seinen Touren erlebt er häufig überraschte und überraschende
Reaktionen. "In der Schule haben wir nur gelernt, was Belgien alles Gutes
und Schönes für die Wilden in Afrika getan hat", sagt die junge Belgierin
Diana. "Das war angeblich ein Volk ohne Kultur, ohne Geschichte." So
etwas hört der gebürtige Kongolese oft. Viele wollen den schockierenden
Blick hinter die Fassaden nicht wagen. Nur wenige, meist junge Belgier,
drängen auf eine Auseinandersetzung mit Belgiens grausamer
Kolonialherrschaft im Kongo. "Wir leben in Belgien und sind auf der Suche
nach unserer Identität", sagt Jeane-Jacques Beyne, ein junger Belgier mit
kongolesischen Wurzeln. "Wir kennen die europäische Geschichte. Die ist in
Büchern gut dokumentiert, aber was mit Afrika ist und vor allem das, was
die Belgier im Kongo gemacht haben - darüber wollten wir mehr wissen."





Das Nachrichtenangebot des ZDF finden Sie unter
http://www.heute.de


Die ZDF-Sendungen und das Programm finden Sie unter
http://www.zdf.de


Informationen rund um den Sport finden Sie unter
http://sport.zdf.de


25/03/2010

Une journée à Matonge

http://matongazet.overblog.net/exposition_ceuppens[1].JPG

 

 

EXPOSITION : UNE JOURNEE A MATONGE

 

L’équipe de rédaction de Matongazet ( Chantal Hemericxk, Janine Lambrecht et Antoine Tshitungu Kongolo) a le plaisir de vous convier au vernissage de l’exposition « Une Journée à Matonge », rétrospective des œuvres de Raymond Ceuppens consacrées à ce quartier, le 25 mars 2010 de 18h 30 à 21heures. L’exposition est visible à l’espace « Porte du Sud », sis chaussée de Wavre 218, à 1050 Bruxelles, du 25 Mars au 4 avril 2010(entrée libre).

 Contact :

Tél. : 0494 94 84 74

Email : info@matongazet.be